Veröffentlicht in Allgemein, Schriftstellerin

Schreibroutine

6. Begrüßung

es ist schwer Themen zu finden, über die ich berichten könnte, wenn das eigene Buch noch nicht erschienen ist. Aber meine Kollegin Saskia hat mir einen Abend das Ohr vollgequatscht durch Sprachnachrichten, über was ich alles schreiben könnte und so arbeite ich glücklich eine lange Liste von Ideen ab. Ich bin zwar sehr kreativ, aber über mich selbst zu schreiben ist sehr schwer für mich.So und nun wird heute Saskias Vorschlag entsprechend über meine Schreibroutine gesprochen. Damit ich das Wort auch richtig interpretiere, habe ich es erstmal gegooglet, da ich ja nichts falsch machen möchte. Und jetzt bin ich total verwirrt … seht selbst:

Unbenannt

Und was sagt uns das jetzt? Ich habe auch keinen blassen Schimmer. Ich finde die Erklärung nicht gerade hilfreich. Ignorieren wir das erstmal und kümmern uns darum, wann ich schreibe, wie und wo. Denn eine Routine sehe ich nicht. Für mich heißt es, ich würde wirklich konstant jeden Tag dasselbe Programm durchlaufen. Doch da ich dies nicht tue, kann ich mein Schreiben auch nicht als Routine erfassen. Also lauten die richtigen Fragen eher wann und wo ich schreibe. Wer möchte das nicht wissen, oder? J. K. Rowling hat ein Cafè berühmt gemacht, weil sie darin stets an ihren Notizen schrieb. Ich hingegen gehe in kein Cafè. Das nicht gerade.

Ich bin am liebsten Zuhause. Mein allerliebster Ort auf Erden. Ich habe natürlich auch ein Notizbuch. Irgendeinen kleinen Block – nichts besonderes für unterwegs, wo ich alles schnell aufschreibe, was mir einfällt, oder ich mopse mir irgendwo ein Blatt Papier (ich bin immerhin beruflich eine Bürotante – da gibt es überall Papier). Manchmal mag ich nicht an meinem kleinen Laptop schreiben, dann schreibe ich stundenlang auf einem Collegeblock um später alles am PC abzuschreiben. Ich liebe es mit der Hand und einem Füller zu schreiben. Ich schreibe viel mit der Hand. Kugelschreiber mag ich nicht, damit schreibe ich nur im Notfall. Mein Füller bedeutet mir alles.

Wenn ich dann am Laptop schreibe, dann nach Feierabend (wobei eher weniger, außer ich bin im Endspurt und möchte unbedingt fertig werden) oder am Wochenende (hier schreibe ich am meisten). Ich sitze dann meine acht Stunden am Laptop und tippe und tippe bis mir die Hände wehtun oder alles zu Buchstabensalat wird. Ich brauche dann vollständige Ruhe. Wenn ich mich emotional oder spannend in Szenen hinein versetzten muss, dann höre ich bestimmte Lieder dazu, ansonsten absoulte Stille (ist wie beim Lernen, da brauche ich auch absolute Stille).

Selten sitze ich im Wohnzimmer auf dem Sofa, meist eher in meinem Zimmer auf dem Sofa. Ich habe keinen Schreibtisch. Ich mag keine Schreibtische. Mein Laptop befindet sich immer auf meinem Schoß oder vor mir, da ich keinen Schreibtisch benutze.

Ich schreibe dann stets zwei bis drei Kapitel an einem Wochenende. Das geht fix. Am Ende von einigen Schreiborgien bearbeite ich noch einmal alles, ehe ich die nächsten Kapitels angehe.

Wie sieht eure Schreib-„Routine“ aus?

2. Schluss

Autor:

Schriftstellerin & Künstlerin

2 Kommentare zu „Schreibroutine

  1. Hey Jennifer,

    ich bin ja schon fast neidisch, dass du soviel Zeit fürs Schreiben hast. ^^ Ich schreibe zwar auch in jeder freien Minute, aber das sind maximal 8 Stunden in der Woche, nicht am Tag. Aber das ist okay. Jeder so, wie er es schafft. Zumal ich auch ziemlich viel Zeit ins Lesen und Blogartikel schreiben stecke. Ich möchte einfach, dass nichts zu kurz kommt. Oder will ich einfach zu viel? Hach, wer weiß. Solange es mich glücklich macht ist das ja egal. Eine Routine kann man bei mir also nicht wirklich erkennen. Eher eine Regelmäßigkeit. 🙂

    Liebste Grüße
    Ella

    Gefällt 1 Person

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